Ausgabe 4/2025 Stabile, fragile Solidaritäten

Solidarität kann gestaltet werden, ist aber ebenfalls politisch umkämpft. So ist sie als gleichzeitig "stabil" und "fragil" zu bezeichnen. In dieser Spannung bewegen sich die Beiträge des Heftes, die das Thema aus sozialethischer, gewerkschaftlicher, soziologischer und internationaler Perspektive beleuchten.

Editorial

Schwerpunkt-Thema: Stabile, fragile Solidaritäten

Michelle Becka, Andreas Busen, Jonas Hagedorn Stabile, fragile Solidaritäten

Eine Einführung

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Hermann-Josef Große Kracht Auf dem Weg zu einem republikanischen Solidarismus?

Solidarität und Demokratie jenseits des liberalen Politikparadigmas

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Jonas Hagedorn, Clea Stille, Felix Wagner Gewerkschaften – Selbstverteidigung im liberalen Skript oder solidarischer Ordnungsfaktor?

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Silke van Dyk Engagierte und Communities als Lückenbüßer in Zeiten fragiler sozialstaatlicher Solidarität

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Stefan Wallaschek Europäische Solidarität – überall und nirgends?

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Sandra Lassak „Eine patriarchale Weltordnung zerstört die Natur, zerstört Körper und eignet sich Länder an – diese Logik gilt es zu durchbrechen“

Entwicklungszusammenarbeit als Form internationaler Solidarität (Interview mit Sandra Lassak)

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Arts & ethics „Tod und Auferstehung“

Lilian Moreno Sánchez, Fenster in St. Bernward in Ilsede, 2018–19,

Für die Nachkriegskirche St. Bernward im niedersächsischen Ilsede stand 2018 im Rahmen der Renovierung die Auswechslung der zwei beschädigten und ungedämmten großen Originalfenster auf der Nord- und Südseite an. Die Gemeinde und das Bistum entschieden sich für die Entfernung der dunklen Betonmaßwerkfenster und für den Einsatz neuer Fenster nach dem Entwurf von Lilian Moreno Sánchez. Die Künstlerin, die hier erstmalig mit dem Material Glas arbeitete, konnte ihre textilen Entwürfe von „Tod“ (violett) und „Auferstehung“ (gelb) in Zusammenarbeit mit Glasstudio Peters aus Paderborn in großformatigen und intensiv leuchtenden Glasgemälden umsetzen. Es finden sich hier christliche Motive von Leid und Schmerz, aber auch von Tanz, Lebensfreude und Mitgefühl. Pfarrer Thomas Mogge fasste die neu entstandene Lichtmagie des Kirchenraumes folgendermaßen zusammen: „Der Mensch mittendrin zwischen Tod und Auferstehung, beides hat seinen Platz im Raum des Betens und Singens.“ (Stefanie Lieb)

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Weitere Inhalte

Dokumentation Prof. Dr. Markus Kiefer anlässlich der Verleihung des Wilhelm-Weber-Preises

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Buchbesprechung

David Luke (Hg.), How Africa Eats, rezensiert von Verena Risse, Dortmund

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Summaries/Résumés

Summaries in english/Résumés en francais

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