Ausgabe 4/2025 Stabile, fragile Solidaritäten
Solidarität kann gestaltet werden, ist aber ebenfalls politisch umkämpft. So ist sie als gleichzeitig "stabil" und "fragil" zu bezeichnen. In dieser Spannung bewegen sich die Beiträge des Heftes, die das Thema aus sozialethischer, gewerkschaftlicher, soziologischer und internationaler Perspektive beleuchten.
Editorial
Schwerpunkt-Thema: Stabile, fragile Solidaritäten
Stabile, fragile Solidaritäten
Eine Einführung
Artikel lesenAuf dem Weg zu einem republikanischen Solidarismus?
Solidarität und Demokratie jenseits des liberalen Politikparadigmas
Artikel-VorschauGewerkschaften – Selbstverteidigung im liberalen Skript oder solidarischer Ordnungsfaktor?
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Engagierte und Communities als Lückenbüßer in Zeiten fragiler sozialstaatlicher Solidarität
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Wohlfahrtsstaatliche Solidarität
Artikel-Vorschau
Europäische Solidarität – überall und nirgends?
Artikel-Vorschau
„Eine patriarchale Weltordnung zerstört die Natur, zerstört Körper und eignet sich Länder an – diese Logik gilt es zu durchbrechen“
Entwicklungszusammenarbeit als Form internationaler Solidarität (Interview mit Sandra Lassak)
Artikel lesenArts & ethics „Tod und Auferstehung“
Lilian Moreno Sánchez, Fenster in St. Bernward in Ilsede, 2018–19,
Für die Nachkriegskirche St. Bernward im niedersächsischen Ilsede stand 2018 im Rahmen der Renovierung die Auswechslung der zwei beschädigten und ungedämmten großen Originalfenster auf der Nord- und Südseite an. Die Gemeinde und das Bistum entschieden sich für die Entfernung der dunklen Betonmaßwerkfenster und für den Einsatz neuer Fenster nach dem Entwurf von Lilian Moreno Sánchez. Die Künstlerin, die hier erstmalig mit dem Material Glas arbeitete, konnte ihre textilen Entwürfe von „Tod“ (violett) und „Auferstehung“ (gelb) in Zusammenarbeit mit Glasstudio Peters aus Paderborn in großformatigen und intensiv leuchtenden Glasgemälden umsetzen. Es finden sich hier christliche Motive von Leid und Schmerz, aber auch von Tanz, Lebensfreude und Mitgefühl. Pfarrer Thomas Mogge fasste die neu entstandene Lichtmagie des Kirchenraumes folgendermaßen zusammen: „Der Mensch mittendrin zwischen Tod und Auferstehung, beides hat seinen Platz im Raum des Betens und Singens.“ (Stefanie Lieb)

Weitere Inhalte
Prof. Dr. Markus Kiefer anlässlich der Verleihung des Wilhelm-Weber-Preises
Artikel-VorschauDavid Luke (Hg.), How Africa Eats, rezensiert von Verena Risse, Dortmund
Artikel lesenSummaries in english/Résumés en francais
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